Änderung in Bereich der Sozialversicherung



Die vorgeschlagene Novelle des Gesetzes über die Sozialversicherung, die am 1.1.2019 in Kraft treten wird, bringt einige Änderungen mit sich.

Die bedeutendste Änderung ist die Einführung eines Status der Jahresabrechnung von Sozialversicherungsbeiträgen als eines effizienten Instruments zur Vermeidung der Abgabenoptimierung von Subjekten. Der Jahresabrechnung von Versicherungsbeiträgen sollen alle Pflichtversicherungen (Krankenversicherung, Rentenversicherung, Altersvorsorge, Arbeitslosenversicherung, Solidaritätsreservefonds) unterliegen, die ab dem Inkrafttreten der Gesetzesänderung als Vorauszahlungen abgeführt werden. Eine Ausnahme stellen die Unfall- und Garantieversicherung dar, die auf die gleiche Art und Weise wie bisher verwaltet werden.

Die Jahresabrechnung von Sozialversicherungsbeiträgen wird von der Sozialversicherungsanstalt vorgenommen, wobei die Gesetzesnovelle die Durchführung von Jahresabrechnung im Jahr 2020 für 2019 zum ersten Mal vorsieht.

Die Jahresabrechnung wird sich auf Arbeitnehmer, Selbständige und Arbeitgeber beziehen. Sie ist bis 30. September jenes Kalenderjahres vorzunehmen, das dem Kalenderjahr folgt, für welches die Jahresabrechnung  zu erstellen ist. Wurde dem Steuerpflichtigen eine Verlängerung der Abgabefrist für die Steuererklärung  eingeräumt, gilt als Frist für die Erstellung der Jahresabrechnung der 31. Oktober. Das Ergebnis der Jahresabrechnung wird die Sozialversicherungsanstalt an den Versicherten und den Arbeitgeber in Form eines Beschlusses übermitteln, in dem die Überzahlung und ggf. die Nachzahlung von Sozialversicherungsbeiträgen anzuführen sind.

TPA Newsletter 1/2018