Änderungen für Unternehmer mit Registrierkassen



Die Novelle des Gesetzes Nr. 289/2008 GBl. über den Einsatz elektronischer Registrierkassen bringt mit Wirksamkeit ab 01.01.2018 einige Änderungen. Zu den wichtigsten zählen:

  • Der Kassenbeleg der virtuellen Registrierkasse muss künftig einen QR-Code enthalten.
  • Der Unternehmer ist verpflichtet zu melden, dass für ihn keine Registrierkassenpflicht besteht.
  • Kassen, die an mehreren Verkaufsorten verwendet werden, müssen als „mobil“ gekennzeichnet werden.
  • Verkürzung der Frist für die Meldung von Änderungen des Verkaufsortes an die Steuerbehörde von 30 auf 15 Tage beim Einsatz einer virtuellen Registrierkasse.
  • Aufhebung der Pflicht zur Erstellung von Tagesabschlüssen aus Kassenbons in nicht-elektronischer Form.
  • Verbot von Waren- oder Dienstleistungskennzeichnung nur mit einem Zahlencode oder einem alphanumerischen Code.
  • Pflicht zur Meldung von Unterbrechung des Kassenbetriebs auch bei eigenem Verschulden.
  • Bei Datenänderung im Journal der elektronischen Registrierkasse muss künftig kein Mitarbeiter der Steuerbehörde physisch erscheinen.
  • Bei Stilllegung des Betriebs kann das Kassenjournal bei jeder Steuerbehörde vorgelegt werden, nicht mehr ausschließlich bei der örtlich zuständigen Steuerbehörde.
  • Änderung der Bezeichnungen (Beschreibungen) und Daten im Journal der elektronischen Registrierkasse.

Gleichzeitig wurde ab 01.09.2017 die Einschränkung der maximalen Anzahl der Kassenbelege für Nutzer von virtuellen Registrierkassen aufgehoben.