Änderungen in der Lohnbuchhaltung im Jahr 2017



Mindestlohn

Vom 1.1.2017 ändert sich die Höhe des Mindestlohnes vom 405 Euro auf 435 Euro pro Monat. Der Bruttomindeststundenlohn ist bei der ersten Arbeitsaufwandstufe und 40-stündiger Arbeitswoche 2,5 Euro. Das gilt auch für den niedrigeren Stundenlohn bei der Arbeitsvereinbarung. Auch der Nachtzuschlag wird erhöht, da dieser 20 % aus dem Mindeststundenlohn ist, und also 20 % aus 2,50 Euro, was 0,50 Euro für jede in der Nacht abgearbeitete Stunde.                         

Die Arbeitnehmer, welche dem Mindestlohn unterliegen, bekommen somit im Jahr 2017 um 30 Euro höheren Bruttolohn pro Monat. Die Kosten des Arbeitgebers auf einen Arbeitnehmer, der den Mindestlohn erhält, erhöhen sich im Vergleich zum Jahr 2016 um ca. 40 Euro.

Reisekostengesetz

Ebenso wird die Änderung der Höhe des Tagesdiäten geregelt. Die vorgeschlagenen Summen werden nach unterschiedlichen Zeitspannen gegliedert:

  • 4,5 Euro für die Zeitzone 5 bis 12 Stunden,
  • 6,7 Euro für die Zeitzone von 12 Stunden bis 18 Stunden,
  • 10,3 Euro für die Zeitzone über 18 Stunden.

Aufgrund dieser Änderung wird auch die Mindesthöhe der Esskarten geändert, die einen 75 %igen Anteil an der Höhe der Tagesdiäten hat. Das bedeutet 75 % von 4,5 Euro, mindestens also 3,375 Euro.

nl_q3_2016_de_8.pdf